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Mittwoch, 19. Februar 2014

Revlon Parfumerie "Lavender Soap" [Lacke in Farbe 2.0] - oder: Weil's so schön war nocheinmal :)

Guten Mittwoch-Morgen!

Na, freut ihr euch auch schon wieder auf die heutige "Lacke in Farbe... und bunt!"-Runde - die da schon in der 13. Woche angekommen wäre?! Wahnsinn! Die Aktion von Lena und Cyw ist echt ein voller Erfolg!

Heute wird's frühlingshaft, und zwar mit einem dezenten, hellen Flieder
Und weil mein Bordeaux-Lack von letzter Woche der Marke Revlon so verliebenswert war, hab ich für heute direkt den nächsten Lack aus der Parfumerie-Serie lackiert, der im Januar aus den USA mit zu mir nach Hause durfte. Dabei handelt es sich um die Nuance 'Lavender Soap':


Ich sag's gleich; das ist ein ziemlich helles, ziemlich blasses Flieder, ich hoffe Lena und Cyw sind einverstanden - zum Teil hatte ich sogar den Eindruck, diese Farbe 'Altflieder' nennen zu wollen. Gut dass es den Fliederbusch ja auch mit weißen Blüten gibt, so dass diese zarte Farbe heute hoffentlich dennoch mitmachen darf :)

Ihr seht hier zwei Schichten der Lavendelseife über Basecoat und unter Topcoat. Und ihr seht auch gleich: Das Finish ist pearlig-frostig. Und da dachte ich im ersten Moment 'ooh'. Ich war mir ja so gar nicht sicher, ob mir dieses Retro-80er-Finish gefallen würde, aber - ja, ich find es sogar schön! Wider Erwarten! Irgendwie find ich dieses streifige Muster eigentlich gar nicht so schlecht, und der Farbton steht mir unerwarteterweise sogar gut, so dass ich den Lack doch länger getragen habe, als ich ursprünglich wollte.


Diese Parfumerie-Fläschchen von Revlon sind einfach unglaublich schick, und ich kann durchaus verstehen, wenn man den Lack auch hauptsächlich aufgrund des Fläschchens kauft - es fällt einfach auf und ist zuckersüß. Zudem bevorzuge ich ja rechteckige Fläschchen zwecks Sammel- und Aufbewahrungsfähigkeit deutlich vor runden Fläschchen, da passen viel mehr von in meine Kisten :D. Die Kugel als Griff ist zwar nach wie vor eher optisch als anwenderisch ein Highlight, aber man kommt nach ein bisschen Übung doch gut zurecht damit.


Wie ihr seht hab ich diesmal einen kleinen Nailsticker auf dem Ringfinger angebracht, den ich zu meinen japanischen Lacken vom Dezember dazugeschenkt bekommen hatte. Ich sag's gleich - Nagelsticker sind doof. Da sieht man ja total die Kanten und vor allem hab ich auch nen Hubbel dort wo ich den Sticker vom Trägerpapier gelöst hab (sehr ihr vor allem gut auf dem nächsten Bild) - den konnte ich auf dem Lack nicht ausbessern. Wenn man dann den Topcoat aufträgt, wird der Rand des Stickers auch noch so blöd wellig... also nee, Sticker mach ich nicht nochmal drauf - dann doch viel lieber Waterdecals bzw. Nageltattoos, das klappt viel viel besser und das Ergebnis wird deutlich schöner und ebenmäßiger!


Hier erkennt man auch, dass der Lack in unterschiedlichen Beleuchtungssituationen wieder sehr wandelbar ist - mal mehr rosig, dann kühl bläulich, und manchmal durch dieses pearlige Finish fast weiß perlmutt-artig - auf jeden Fall aber ein sehr blasser Ton (vielleicht mag ich ihn zu meiner Haut deswegen so gern;).


Kommen wir nun noch zu dem eigentlich Highlight des Lacks - dem Duft! Schließlich heißt die Parfumerie-Serie ja nicht umsonst so. Wie schon letzte Woche mein Bordeaux-Lack nicht direkt nach Bordeaux, sondern eher nach Sangria geduftet hat, duftet die Lavendelseife auch nicht wirklich nach Lavendelseife :D - es riecht zum Glück nur sehr dezent und nicht störend, und es riecht frisch, das ja. Aber Lavendel? Naja, eher generell kräuterig. So ein bisschen nach Mottenabwehrgel (das ja auch mit Lavendel beduftet ist), aber auf jeden Fall eher chemisch, und sehr herb. Eher nach Männerduft :). Aber wenigstens ist es ein Duft, von dem man weder Kopfweh noch Übelkeit bekommt - wie bei dem Duft 'Spun Sugar', dem silbernen Lack aus der Reihe.


Qualitativ bin ich vom Lack wieder angetan, er hält trotz des pearligen, fast metallischem foil-artigem Finish sehr gut, und die Tipwear erkennt man wegen der hellen Nuance kaum. Ich hab zwar leider am nächsten Tag eine kleine Absplitterung am Zeigefinger ausmachen können, aber auch die fällt kaum auf.

Das Finish wird notgedrungen streifig, aber nicht unangenehm, wie ich finde. Vor allem lassen sich auch keine Rillen oder Macken des Naturnagels im Lack erkennen, was ich sehr positiv finde - bei metallischen Lacken sieht man ja immer sofort alles, was uneben ist.


Und nun bin ich wieder ganz gespannt auf die Farbe für Woche 14! Lena und Cyw wechseln ja seit einer Weile helle und dunkle Töne ab - also schätze ich es ist wohl bald mal Zeit für Schwarz, oder Braun! Beides ja nicht so meine Favoriten - aber wäre ich nicht ein echter Lackjunkie, wenn ich nicht in jeder Farbe wenigstens eine Nuance besäße ;)? Aber wenn ich mir eine Farbe für nächste Woche wünschen könnte, dann wäre es Petrol! Lena? Cyw :)?

Macht es gut, ich düs dann mal ganz kurz ab Richtung Orient - bis bald!
Eure
Paisley

Donnerstag, 21. November 2013

OPI "Tutti Frutti Tonga" - oder: Es war einmal in New York...

Ihr Lieben

Swirled Paisley Polishes proudly presents: Eine neue Episode aus der Reihe "Was hat sie sich eigentlich dabei gedacht..."!

Es war einmal in New York, und zwar zum allerersten Mal. Paisley flog erst wenige Monate, sollte nun aber zum ersten Mal in ihrem Leben dienstlich in die Stadt der Freiheitsstatue, des Empire State Buildings, des Ground Zero reisen. 

...Ok, ich schreibe jetzt normal weiter. Es war also vor einigen Jahren, etwa 7 oder 8, ich war so Anfang 20, als ich das erste Mal in den Genuss kam, DIE amerikanische Stadt überhaupt zu sehen, und glücklicherweise hatte ich eine liebe Kollegin dabei, die ich schon kannte und die New York schon kannte. Unter ihren Fittichen fuhr ich also rein nach Manhattan, und dort angekommen machten wir unter anderem auch kurz eine Drogerie namens 'Duane Reade' (gehört zu Walgreen's) unsicher. Sie war gleich hellauf begeistert, da es dort ein großes Display voller O.P.I.-Nagellacke gab. Mir war das bis dato völlig unbekannt, ich hatte für die Zeit meines Flugbegleiter-Lehrgangs und für die ersten paar Flüge notgedrungen irgendwelche farblich zu Uniform erlaubten Nagellacke von Astor und Maybelline gekauft, aber sowas Tolles wie OPI war mir noch nie untergekommen und kein Begriff.

Weil die Kollegin mich überredete mit dem Argument, OPI sei in Deutschland viel viel teurer und viel schwieriger zu bekommen, nahm ich mir ein bisschen Zeit und suchte mir einen Lack aus, den ich als hübsch und vor allem als dezent und zur Arbeit geeignet empfand (so suchte ich im Übrigen die letzten 7-8 Jahre alle meine Lacke aus - bis ich endlich diesen Sommer die Welt des Beautybloggens entdeckte :D ). Herausgekommen ist dabei dieser Lack - my very first OPI:


Ein Traum, nicht wahr? Sowas von dezent und undefinierbar und naja, Oma-like, dass ich heute wirklich nicht mehr weiß, warum ich ausgerechnet DEN genommen hab, bei all der tollen Auswahl! Aber ich war jung und gejetlagt und unerfahren. Ihr kennt das ja schon von mir!