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Montag, 20. Oktober 2014

Sally Hansen Miracle Gel "Dig Fig" - oder: War wohl nix :(

Ich wünsch euch einen guten Start in die neue Woche, ihr Lieben!

(Ganz unten erfahrt ihr, wer die drei Sandlacke gewonnen hat :)

 
Heute berichte ich über das Miracle Gel von Sally Hansen, das ich jüngst bei Rossmann im Set kaufen konnte (da war es auch etwas günstiger als bei Müller, ich bekam Farblack und Topcoat für knapp 15 Euro. Ok - trotzdem nicht wenig Geld...). In den USA hatte ich es schon ein paar Monate eher gesehen, konnte mich aber nicht dazu durchringen, es zu kaufen, vor allem weil die Verkäuferin meinte, es würde unglaublich langsam trocknen. Und als ich es dann später doch testen wollte, war dort immer der Topcoat ausverkauft. Also dann doch beim Rossmann-Angebot zugeschlagen.

Bei Instagram konntet ihr schon ein bisschen mitverfolgen, wie super dieses 'Miracle Gel'-System auf meinen Nägeln gehalten hat - die Versprechen hießen ja "bis zu 14 Tage".
Ich hatte mich im Laden für die Farbe 'Dig Fig' entschieden, einen der beiden dunkelsten Rottöne, wenn auch nicht der allerdunkelste. Aber ich dachte mir, dass die Farbe auf jeden Fall für meinen nächsten Flug - also für die Arbeit - aufgetragen werden sollte, und da ist Dunkelrot ja die Go-To-Farbe schlechthin, zumindest die vom Arbeitgeber am liebsten gesehene ;).

Bei meiner Arbeit ist es ja so, dass da kein Lack geschont wird - meist bin ich nach einem Arbeitstag, der dann so rund 12h dauert, an den Nägeln genauso kaputt wie körperlich - vor allem wenn es ein Langstreckenflug mit sehr sehr trockener Luft war, mit viel Händewaschen, und wenig Zeit, die Hände zu pflegen. Da kapituliert eigentlich jeder Lack nach nur einem Tag, das ist für mich aber nichts ungewöhnliches. Deswegen startete ich auch vor über einem Jahr den 'Sensationails'-Test, und dieses LED-Gel-System ist für meine Arbeit super geeignet, da nicht nur der Lack, d.h. die Farbe besser und bis zu 10 Tage ziemlich machenfrei hält, sondern auch die Nägel darunter deutlich besser vor der trockenen Luft, dem vielen Händewaschen, den agressiven Wasch-/Desinfektionsmitteln an Bord etc. geschützt sind.

Nun hatte ich gehofft, dass das Miracle Gel von Sally Hansen so ein Zwischending sein könnte - also resistenter als ein normaler Lack (d.h. ich muss den Lack nicht zwischen Hin- und Rückflug am Layover-Ort entfernen, sondern erst wenn der Umlauf abgeschlossen ist und ich wieder in den eigenen 4 Wänden bin), aber nicht so schwer zu entfernen wie LED-Gel, denn da dauert das An-/Abfeilen und Einweichen mit Aceton sehr lange und ist auch nicht unbedingt sehr schonend zu den Nägeln, wenn man nicht aufpasst. Ich hatte mit einer guten Haltbarkeit von etwa 4-5 Tagen gerechnet, ohne all zu sichtbare Tipwear oder Splits. Halt besser als 'normaler', aber nicht ganz so extrem haftend wie LED-Gel. Leider leider war es das aber nicht...

Ich trug den Lack von Sally Hansen also am Tag vor dem nächsten Flug auf, OHNE Basecoat, da das explizit so erwähnt wurde, und in zwei Schichten. Darüber dann die Schicht Topcoat.

Ich hatte schon arge Sorge, so ein pigmentiertes Rot ohne BC aufzutragen, aber nun ja... ich traute mich. 


Ihr erkennt wahrscheinlich gleich mehrere Dinge, die kritikwürdig sind:
1. Fällt der Lack deutlich dunkler aus als in der Flasche. MEH. Ich haaaasse das. Dem Flaschenbild und auch dem Gummirand am Deckel zu urteilen nach sollte der Lack lange nicht so dunkel sein, wie er es auf den Nägeln in 2 Schichten ist. Am Mittelfinger erkennt ihr es besonders gut - Schicht 1 war noch viel heller, rötlicher, und hätte mir auch besser gefallen, aber war unglaublich fleckig, so dass unweigerlich eine 2. Schicht drübermusste.
2. Apropos Mittelfinger - ihr erkennt den Farbunterschied so gut, weil die Farbe während des Auftrags des Topcoats unheimlich ausgeblutet ist - die Nagelränder sind richtiggehend ausgefranst und haben sich bis zur Nagelhaut vorgeschoben. Aaah. Also war Cleanup angesagt, auch sehr sehr uncool.
3. Die super eindeutigen Streifen, die der Topcoat im eigentlich spiegelglatten, gel-ähnliche Finish hinterlassen hat, OBWOHL ich sehr dick und eigentlich eher 'schwebend' aufgetragen habe.




Trotz 2 Schichten Farbe ist der Lack nicht gleichmäßig, fleckig, und fransig. Nicht so schön. Irgendwie fühlte ich mich auch mit der Farbe nicht wohl, da sie ja viel dunkler wurde, als gedacht. Und 3. - diese Streifen, Striemen im Topcoat, aaah, ich mag das einfach nicht.

Bezüglich des Trocknens muss ich außerdem gestehen, dass ich trotzdem zur LED-Lampe (vom Sensationail-Set) gegriffen habe, da ich erstens abends, also mit nur noch wenig echtem Licht lackiert habe, und zweitens das Gel ja angeblich so langsam trocknen sollte. Mit der UV-LED-Lampe ging wenigstens die Trocknerei ratz fatz.
An sich soll der Topcoat ja mit Licht reagieren und so schnell trocknen, auch durch den Farblack hindurch. Das hat wohl ganz gut geklappt.

Am nächsten Tag ging's also auf den Flug, und ich muss sagen - noch vor Take-Off hatte ich am kleinen Finger der rechten Hand schon eine Absplitterung. Supi!

Und so sah der Lack aus, nachdem ich in Boston gelandet war und auf dem Hotelzimmer das Ergebnis betrachtete:


Ja, der Chip am kleinen Finger der rechten Hand ist sichtbar. Wie auch zahlreiche andere Chips und von Tipwear ganz zu schweigen. Da war der Lack etwa 30h auf den Nägeln.


An der (schwachen) linken Hand sah's eigentlich auch nicht besser aus...


Tipwear so weit das Auge reicht. Das hätte ein normaler Lack auch nicht schlechter hinbekommen - manche sogar eher noch besser. Trotzdem war ich stark und habe für den Rückflug nicht ausgebessert, auch wenn ich mich mit leicht ramponierten Nägeln bei der Arbeit echt nicht besonders wohl fühlte. Also wieder von Boston nach Hause, und dort dann, nach einer Mütze Schlaf, folgende Bilder:


Autsch.


Sorry für diesen Anblick, ich schäme mich fast, das zu posten, aber es dient ja der Produkttesterei.


Auch rechts - ich als Rechtshänder - sehr sehr unschön.

Es hätte ja wenigstens, wie bei normalem Nagellack, einfach nur ein fetter Tipwear-Rand entstehen können, aber nee, das hat gechippt ohne Ende. Nach keinen 4 Tagen. Ok - erschwerte Bedingunen durch den Job - ABER - genau deswegen hatte ich das Set ja gekauft. Und da hat es leider trotzdem versagt. Schade!

Ich hatte mir mehr versprochen - auch wenn mir klar war, dass es nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sein würde. Ich hatte sowohl kritische als auch positive Berichte über das Produkt gelesen, vor allem der Beitrag *hier* bei den beautygeeks hat mich positiv gestimmt, aber bei mir hat es leider nicht funktioniert. Lustigerweise hat lackfein genau das gleiche Set zu genau der gleichen Zeit und genau so lange mit genau dem gleichen Ergebnis getestet - als hätten wir uns abgesprochen. War aber nicht so ;)

Das Entfernen war eine ziemlich schmierige Angelegenheit, aber GsD haben sich die Nägel nicht merklich rot oder gelb oder so verfärbt - immerhin etwas. Sonst wäre ich wohl auch noch echt sauer gewesen...

Alles in Allem also kein so tolle Ergebnis, und auch die einzige Farbe, die ich hiervon testen will und werde. Es kann evtl sein, dass die Formulierung der US-Miracle Gels wieder geringfügig anders ist als hier, und da das Zeug dann etwas besser hält, aber besonders scharf auf einen weiteren Test bin ich nicht.

Daaafür hab ich mir allerdings von Revlon ein ähnliches Set gekauft, das war deutlich günstiger und bekommt im Netz auch geringfügig bessere Kritiken. Auch wenn man es hier nicht kaufen kann, ich werde es trotzdem bei Zeiten testen :) Mal sehen!

Ansonsten DANKE ich euch für's Lesen des langen Testberichts! Und ich hatte es ja versprochen, ich löse jetzt endlich noch schnell auf, wer denn das Lackset aus Korea gewonnen hat, das ich *hier* verlost habe!

 

Mein lieber lustiger Glückshase namens Ehemann hat das Los gezogen, und das obige Set bekommt die liebe:

 
ELLA
Herzlichen Glückwunsch, du Quietscheentchen :) - schick mir doch bitte deine Adresse per Mail, dann bekommst du ganz fix deine Lacke zugeschickt!

Und damit entlasse ich euch in die Woche und sehe euch Mittwoch in Petrol wieder ;)

Ganz liebe Grüße,
eure
Paisley!

Montag, 21. April 2014

Sensationails "Juicy Sangria" [Mädchenzeit] - oder: all work and no play

Ihr Lieben - Frohe Ostern erst einmal!

Zum Ostermontag dachte ich, nehme ich doch mal wieder bei Lackverliebts Mädchenzeit in dieser Woche teil! 

Diesmal darf ein kirschig roter Lack dran - un dum genau zu sein, eigentlich kein richtiger Lack, sondern seit Langem mal wieder ein Gel-Lack der Marke Sensationail. Die letzte Gelmaniküre hab ich euch zu Beginn dieses Jahres gezeigt, da war es die Nuance 'Evening Sand'. Da ich seit April nun wieder - aufgrund des (fast) abgeschlossenen Studiums - wieder einen Vollzeit-Arbeitsvertrag hab, bin ich nun wieder deutlich mehr Tage des Monats im Flugzeug, auf Tour oder in Hotels als defacto daheim.

Zum einen bedeutet das, dass ich leider weniger Zeit zum Bloggen hab, zum anderen aber auch, dass ich leider noch weniger Zeit zum Lackieren habe. Da komm ich endlich an so viel tollen Lack, und ich kann ihn nicht lackieren ;) - denn ihr wisst ja, zur Arbeit nur klassische Mädchenfarben wie rot, rosa, nude, apricot, berry etc.

Da ich letzte Woche eine recht zeitintensve viertägige Tour durch Europa hatte und davor auch noch einen weiteren dienstlichen Tag Nachschulung, dachte ich letzten Montag, dass ich auch mal wieder 'gelen' könnte. Gedacht, getan - noch schnell eine geeignete Farbe ausgewählt, die ich auch noch nicht benutzt hatte, und es konnte losgehen.

Das Ergebnis namens 'Juicy Sangria' seht ihr nun hier - and keep in mind: Bilder alle am 7. Tragetag entstanden!


Ich denke ihr versteht gut, wenn ich sage, dass dieses Sensationail-System wie gemacht ist für eine kleine Stewardess wie mich :) - wenn ein farbiger Lack nach 7 Tragetagen (und 5 davon Arbeitstage, d.h. schwerste flugzeugische Bedingungen für die armen Nägel) noch so perfekt aussieht, dann ist das für mich eine massive Arbeits- und Zeiterleichterung.

Ich habe keinerlei offensichtliche Tipwear, zumindest keine, die jetzt groß - bei dieser kontrastreichen Farbe - auffallen würde. Ich bin schwer begeistert, dass nach 7 Tagen immer noch so ein schöner Glanz vorhanden ist und die Nägel unter der Gelschicht wieder in aller Ruhe ohne abbrechen oder splittern wachsen konnten.


Bitte ignoriert den Schnitt am Zeigefinger - den hab ich mir gleich am 1. Tag auf dem 1. Flug zugezogen, und konnte die folgenden drei Tage immer nur mit blödem Pflaster rumlaufen, da der Schnitt so gar nicht verheilen wollte, das war ganz schön fies und schmerzhaft. Erst eine Operation mit Nagelschere hat der Heilung positiv zugetragen (ich gehe nicht näher drauf ein *lol*)


Ich habe wie immer zuerst eine Schicht des Sally Hansen Gel Basecoats aufgetragen, und dann drei extrem dünne Schichten des Juicy Sangria Gels. Zuguterletzt kam dann wieder eine abschließende Schicht klaren Gels von Sensationail drauf. Alle Schichten werden ja mittels der LED-UV-Lampe ausgehärtet, so dass man direkt nach der Maniküre alles und jeden Gegenstand anfassen kann (ich hab direkt danach mit meinem Mann die Sommerreifen auf meine Wagen gezogen, die Mani hat's problemlos vertragen ;)


Es handelt sich bei Juicy Sangria um ein sehr tomatiges Kirschrot - anhand des Etiketts hätte ich ein etwas pinkigeres Rot vermutet, das man auch am Nagelrand eher erkennen kann als letztendlich großflächig aufgertragen. Gefallen hat es mir trotzdem :)


Wenn man gaaanz genau hinschaut, erkennt man auch, dass das Nagelweiß doch noch ein bisschen durchschimmert, auf manchen Bildern zumindest. Aber in echt fällt das so gut wie nicht auf. Auch erkennt ihr auf dem obigen Sonnenbild, dass nach einer Woche doch schon einige Kratzer im Klarlack sind, die aber wirklich sonst überhaupt nicht auffallen.


Ich bin alles in allem wieder äußerst zufrieden mit der Sensationail Maniküre und muss mal gucken, wann ich sie nun letztendlich abmache - das ist ja immer ein etwas größerer Aufwand. Dafür, dass ich aber praktisch bis zu 2 Wochen komplett Ruhe haben könnte, nehm ich diese Art der Gelmani gerne mal in Kauf. Ein weiterer Pluspunkt ist übrigens, dass sich diese Mani perfekt als Base für jeglichen anderen Nagellack eignet, da die Schicht ja superglatt ist und der normale Nagellack supergut darauf haftet und sehr sehr schnell trocknet. Ich werd's euch am Mittwoch beweisen :D

Die Sensational-Mani wird in der nächsten Zeit sicher wieder etwas öfter meine Nägel zieren, einfach weil es so unglaublich praktisch für meine Arbeit ist. Kein ständiges Umlackieren mehr, denn nach einem Arbeitstag ist jeder normale Lack leider nicht mehr 'tragbar'.

Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen verbleibenden Ostermontag, möchte nochmal an mein kleines Florida-Giveaway verweisen (geht noch bis zum 26. April) und sehe euch bald wieder :)

Alles Liebe,
eure
Paisley

Samstag, 11. Januar 2014

Sensationails "Evening Sand" - oder: gestresste Nägel mal überpinseln

Hallo und einen schönen Samstag wünsch ich euch!

Wie ihr bestimmt gerade feststellt - ich hab das Design hier ein bisschen verändert, so als verspäteter Start ins neue Jahr quasi, alles ein bisschen 'luftiger' und frischer und auch ein wenig übersichtlicher gestaltet. Irgendwann schaff ich es auch noch, einen gescheiten Header zu entwerfen, mit selbstkreiertem Bild und so :) - aber bis dahin dachte ich, so ein bisschen 'frischer Wind' tut meinem kleinen Blog ganz gut. Hoffe es gefällt euch! Ich bin ja ein absoluter Türkis-Fanatiker - spätestens im Sommer werdet ihr die kühlere Optik des Blogs zu schätzen wissen ;). Unsere Wohnung besteht auch hauptsächlich nur aus den Farben weiß, grau, petrol und türkis. Und mein halber Kleiderschrank sowieso. Nur die Nagellack-Kollektion nicht, türkis auf den Nägeln ist für mich komischerweise immer noch was ganz Aufregendes :D, ich trag das denk ich wenn dann auch eher nur immer Sommer (oder auf Befehl von Cyw und Lena :D).

Heute wollte ich euch mal wieder eine Gel-Lack-Maniküre zeigen, die ich Anfang letzter Woche nach meiner Rückkehr aus Kasachstan auf die Nägel aufgetragen habe. Nach dem Tokio-Flug waren meine Nägel ja so schlimm kaputt, dass ich sie ratzekahl abgeknippst habe und kaum noch Nagelweiß da war. In Kasachstan selber hab ich dann gecremt, gepflegt, und versucht sie ein bisschen aufzubauen, so dass sie nach den extrem Temperaturen dort bereit und wieder lang genug für eine Sensationails-Maniküre würden.

Diesmal habe ich mich für eine sehr dezente, dennoch deckende Farbe entschieden, da ich vergangene Woche auch noch einen ganz wichtigen Termin hatte, bei dem man unbedingt dezent gepflegte Nägel braucht - wir sind nämlich Eheringe aussuchen gegangen :).

Hier das Ergebnis von "Evening Sand" am ersten Tag nach der Maniküre:


Mittwoch, 20. November 2013

Achtung, Gradient/Ombré/Skittle?! - oder: Comfortzone-farbig - [Lacke in Farbe... und bunt! - bunt, bunt!!]

Uuuui, endlich wieder Mittwoch!

Hallihallo liebe Leser, ich freu mich total, dass ich heute ausnahmsweise 'pünktlich' bei "Lacke in Farbe... und bunt!" mitmachen kann, normalerweise hätte ich um diese Uhrzeit nämlich immer Uni, aber das fällt heute mal aus.

Heute ist das 'grand finale' angesagt, soll heißen, nachdem so gut wie alle erdenklichen Farben und deren Schattierungen einmal durch sind, darf man heute machen, zeigen, tragen was man will! Lena und Cyw haben sich nämlich 'bunt' ausgedacht, also prinzipiell keine strenge Vorgabe. Was mich als Nagellack-Neuling natürlich vor eine Herausforderung gestellt hat, da ich erstens bisher kaum Lacke außerhalb meiner bekannten comfortzone (Pink-Koralle-Rot-Rosé-Nude-Beige-Weiß) besitze (hey, aber ich werde stetig besser, ihr wollt nicht wissen wie viele Lacke allein diese Woche neu bei mir einziehen durften *pfeif* - und JA Lena, da gebe ich euch gaaaanz allein die Schuld *lol*), und zweitens auch so keinerlei Ahnung von kreativem Nageldesign habe.

Daher müsst ihr nun heute mit dem stümperhaftesten Versuch eines Gradients/Omrés/Skittles (was ist denn nun eigentlich was?!) Vorlieb nehmen, den ihr im Laufe der Woche wahrscheinlich insgesamt sehen werdet ;) - denn, na klar - ich kann sowas wie nen 'richtigen' Gradient (siehe Cyw's tollen Post zur weihnachtlichen Plätzchenbackmaniküre) noch gar nicht, da muss ich mich aber demnächst unbedingt mal dran versuchen. Nein, ich mach das eher wie bei der sogenannten Skittles-Maniküre: Ich lackiere einfach jeden Finger in einer anderen Farbe ;). Und das fand ich dann auch ganz cool, denn so konnte ich ein paar meiner Lacke ausprobieren, die ich bisher noch gar nicht verwendet hatte, bzw. die bisher nur auf den Füßen brillieren durften. Natürlich bin ich wenigstens ein bisschen im Farbschema geblieben, dass die Farben 'graduell' ineinander übergehen könnten, bin aber trotzdem kaum aus meiner comfortzone ausgebrochen, außer mit dem kleinen Finger, der dunkellila erstrahlt. 

Aber genug des Redens, hier jetzt erst mal mein dieswöchentlicher Beitrag zur tollen Lackaktion:


Ihr seht, mein 'bunt' verläuft von einem (ziemlich geilen) Kirschrot über Glitzergoldpink über Goldweiß über Glitzergoldlila zu Dunkellila :) 

Sonntag, 10. November 2013

Sally Hansen "Sheer Ecstasy" - oder: Erster on-topic Post mit Gel-Nagellack

Ihr Lieben -
ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll - noch heute hatte ich Bedenken, ob ich wirklich diesen Blog hier mit Leben füllen möchte, aber nachdem ich tatsächlich unter meinem 1. Post zwei unheimlich liebe und unerwartete Kommentare gefunden habe, leg ich einfach doch los! Vor allem hat die liebe Kat mir sogar eine Zeile auf Shades of Nature gewidmet, was mein Herz gleich in die Hose hat plumpsen lassen, und so will ich es denn einfach tun :D

Und womit hier am Besten beginnen, wenn nicht mit dem Thema, was mich überhaupt in die Beautyblog-Welt hat eintauchen lassen und mir Shades of Nature als den ersten Beautyblog, den ich je zu sehen bekam, näher brachte?

Lasst mich mal ganz vorne anfangen (ok, spätestens jetzt sollte euch klar sein, wenn ihr auf eher wenig Text und viele Bilder steht, dann seid ihr bei mir nicht gaaanz richtig - hier schreibt ne Literaturwissenschaftlerin ;).

Neben all den Jahren meines Studiums habe ich in dem besten Beruf gearbeitet, den es gibt, und zwar als Flugbegleiterin. Das hab ich direkt nach dem Abi begonnen und tue es heute noch, ohne Pause, seit bald 8 Jahren. Ein Glück, dass ich während der Fliegerei recht problemlos studieren konnte, und nun wirklich kurz vorm Abschluss stehe, denn wie bereits erzählt, schreibe ich gerade an meiner Masterarbeit.

Ok, das ist immer noch off-topic ;) - deswegen: Als Flugbegleiter sollte man zur Uniform Nagellack tragen, allerdings in dezenten Tönen, also alles, was das rote/rosé/nude-farbene Spektrum so zu bieten hat. Das habe ich mal gern, mal weniger gern getan, aber zuletzt war ich so genervt davon, dass ich echt dachte, ich lass es ganz bleiben. Das liegt daran, dass die Nägel durch die trockene Flugzeugluft und das ständige Händewaschen mit zu wenig Zeit zur Pflege superspröde werden, und bei mir zuletzt im Sommer nur noch so gesplittert sind und ich die Nagelspitzen beinahe in Streifen hab abziehen können. GsD habe ich eine liebe Schwester, die mir einen ultimativen Tipp gab, als ich sie im Sommer mal besuchte und sie auf ihre schönen, natürlichwirkenden (!) Nägel ansprach - sie hatte nämlich fast 8 Jahre lang Gelnägel aus dem Studio, was so gar nicht meins ist. Sie erzählte mir von Shellac, und ich war gleich ganz begeistert, vor allem weil sie meinte, dass es sowas doch sicherlich in den USA auch geben müsste. Falls jemand Shellac nicht kennen sollte verweise ich hier auf Tines klasse Blog, sie ist da eine Spezialistin auf dem Gebiet :) (und auch sonst, was Nageldesign angeht).

Und tatsächlich, ich hatte schon ein paar Mal von solchen Gelnagelsystemen gehört bzw. waren mir in amerikanischen Drogerien schon mehrere davon untergekommen, bei denen man die Nägel ganz ohne fremde Hilfe zu Hause mit einer LED- oder UV-Lampe selber manikürt.

Es muss ungefähr Juli oder August diesen Jahres gewesen sein, da war ich in Newark und schaute mich lange in der Drogerie CVS um. Zwei Systeme gab es dort, einmal das von Sensationails und dann das von Sally Hansen (lustigerweise geht die Seite bei mir nie auf, bei euch...?). Ich entschied mich aufgrund des Preises für das Starterset von Sensationails mit der Farbe 'Pink Chiffon', da jenes gerade im Angebot war.

Nach einem ersten Test (und daraufhin dem Googeln nach Sensationails und dem Finden von Kat und ihrem Blog - und allen anderen Beautyblogs) war ich begeistert:
Feste, gepflegte, natürlich aussehende Nägel, die sofort nach dem Beenden der Maniküre steinhart und beanspruchbar sind - und vor allem: Für die Arbeit an Bord gibt es nichts Besseres. Egal wie gut man normalen Lack aufgetragen hat, ob mit Topcoat oder ohne, nach einem Flug war alles schon wieder dahin, Tipwear ohne Ende, abgesplitterte Ecken, teils abgesplitterter Nagel. Einfach ungepflegt, aufgrund der ziemlich ungesunden Beanspruchung der Hände und Nägel an Bord und der fehlenden Zeit, diese ordentlich zu Pflegen. Nochdazu kann man diese Gel-Lack-Nägel super mit normalem Nagellack überpinseln; 1. trocknet der viel schneller, 2. hält er besser und 3. geht er mit acetonfreiem Nagellackentferner superschnell wieder runter, und die Nägel danach sind trotzdem noch massiv glänzend, da der Gellack absolut keine Schäden davon trägt, wenn man den normalen Lack ganz vorsichtig entfernt (also kein Rubbeln! Nur Tupfen!).

Das einzige Problem ist für mich nach wie vor das Entfernen der Gelnägel, da ich es immer wieder hinbekomme, die Nägel nicht lang genug in Aceton einzuweichen, und dann doch wieder etwas vom Naturnagel abtrage, ich Dummi. Aber egal, das lern ich schon noch ;).

Mittlerweile hab ich auf diese Weise schon sicherlich 8 mal manikürt, und habe mir in den USA immerwieder tolle Farben von Sensationails gekauft, die man, wenn man sie im Angebot und mit Coupons erwischt, für umgerechnet weniger als 5 Euro erhalten kann - im Vergleich heirzu die Preise bei Müller: Ein Farblack kostet meine ich 17,99 Euro!

Und nicht nur Sensationails kamen zum Zug, auch das System von Sally Hansen habe ich mir mittlerweile zugelegt, da hier mit einem Base- und einen anderen Topcoat gearbeitet wird - bei Sensationails ist der Topcoat gleich der Basecoat, also die selbe Flasche. Ich bilde mir ein, dass bei SH der Basecoat leichter zu entfernen ist als bei Sensationails.

Nach einem kurzen Intermezzo mit den essence Peel Off Gel-Nails at Home (Fazit: Nicht begeistert, außer für die Fußnägel, dort top!) bin ich schlussendlich bei der Gelmaniküre bei Sensationails und Sally Hansen geblieben, und habe auch getestet, dass man beide Systeme uneingeschränkt miteinander kombinieren kann. Auch kam ich in den USA schon dazu, mir Farbgel von einer weiteren Drogeriemarke zu kaufen, nämlich Kiss. Auch hier kann man super mit den anderen Systemen kombinieren.

Also falls ihr z.B. von Anny günstige Gellacke bekommen könnt (oder schon welche von Shellac, Emmi, Sensationails etc habt), dann lässt sich das ohne Weiteres untereinander kombinieren! Man braucht dann eigentlich nur noch die LED-Lampe :)

SO.

Genug gelabert - ich glaub es wird langsam echt mal Zeit für Bilder! Äääh und ja - erwartet bitte nicht zu viel. Ich hab keine Ahnung vom Beautybloggen, keine Ahnung vom Fotografieren (in sämtlichen Urlauben dürfen das immer die anderen übernehmen), keine Ahnung von Lichttechnik und vom gescheiten Einbauen auf eine Webpage. Deswegen verzeiht mir sämtliche Anfängerfehler - ich will nur noch mal betonen, ich mach das hier aus purer Lust an der Freude, "for the twill of it", sozusagen (ha, na, wer hat's erkannt *g*) und erhebe in keinster Weise Ansprüche auf Professionalität oder dergleichen. Dafür gibt es massig andere, viel viel bessere Blogger, die das wirklich können. Ich mache hier nur ein paar Hobbybilder von meiner 9 Jahre alten Hobbykamera, mehr nicht :D

DARF ICH EUCH ALSO VORSTELLEN:

 Sally Hansen Salon Gel Polish in der Farbe "Sheer Ecstasy"